FCL Leutenberg

 

 

 


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40. Saison

Chronik

11.11. 2009 – 11.11.2010


„Ablachprämie für 40 Jahre FCL“


11.11.2009 – die 40. Saison hat begonnen und dies natürlich in närrischer Manier. Denn zum Jubiläum gab es ein kleines Fest in der Villa „Kunterbunt“, zu der alle Fans geladen waren. Bei reichlich Speisen und Getränken könnte über vergangene Faschingshöhepunkte diskutiert werde. Dies wurde unterstrichen durch eine Ausstellung, bei der Fotos und Dekorationsteile zu sehen waren. Den absoluten Höhepunkt bildete ein herrliches Feuerwerk
Wie alle, ging auch diese Saison mit allen Höhen und Tiefen vorüber. Das Programm war wieder hervorragend und kam beim Publikum sehr gut an.
Der Einmarsch erfolgte durch die Minimäuse, welche dann den Elferrat abholten.

Die Begrüßung durch den Präsidenten und der aktuelle Faschingsschlager schlossen den ersten Komplex ab. Nun konnte der allseits beliebte Schmetterlingstanz beginnen. Bei einer Veranstaltung ließen es sich zwei absolute Fans nicht nehmen, einen Solotanz einzulegen.
Durch die Elferratsnummer führten zwei Ansager (Franzi, Bernd), sowohl im modernen Layout als auch mit historischer DDR- Prägung. In einer Sprachschule versuchte Lehrerin Moni einigen Begriffsstutzigen asiatische Grammatik und Wortwahl beizubringen. Der Erfolg ist fraglich. Zwei Sportler von nicht ganz geklärtem Geschlecht versuchten den Hammer zu werfen und Willy der Ältere nebst Assistentin gab eine Wettervorhersage zum Besten. Abschluss dieses Blocks bildeten nochmals die „Minimäuse“ mit ihrem Showtanz.

Als Sonderbonus zum 40. gaben sich zwei Altmeister der Bütt abwechselnd die Ehre. Günther konnte sich trotz seines fortgeschrittenen Alters an Vor- und Nachteile verschiedener BH-Größen erinnern und Jochen lies mit feuchten Augen 40 Jahre Revue passieren und drückte damit auch bei anderen auf die Tränendrüsen. Der Worte gab es nun genug und deshalb ließen die „Maximäuse“, oder richtiger, unser „Sixpack“ mit ihrem Tanz die Stimmung wieder voll anschwellen.

Dann folgte, vorgeführt von allen Aktiven, welche zum Teil getarnt waren, das Märchen vom fragwürdigen Umbau des Rathaussaales. Wenn auch närrisch vorgetragen werden aufmerksame Zuhörer doch einige ernsthafte Hintergründe erkannt haben. Damit die Veranstaltung nicht zu ernst wird gab es jetzt wieder was für Auge und Ohr. Das Girlsballett kam aus den Kulissen und zeigte mit einem ersten Tanz Altes, neu und mit viel Pep dargeboten. Caro kam aus der Kiste und dann zeigten alle Mädels als Clowns viel Bein. Da weitete sich so manche Pupille und die Vorfreude auf den zweiten Auftritt stieg.
Vorerst gab es aber noch einen „Brüller“. Alter Sketch, neu verpackt und teilweise neu besetzt mit Moni und Klein-Willy als männersuchende Faschingsmiezen und natürlich Olaf, welcher sich wieder einmal häufig verkleiden musste. Zur Freude des Publikums. Harald und Ralf brachten anschließend den Dauerkracher „Marschmusik“ auf Parkett.

Nach einer weiteren Tanzpause gab es dann das Männerballett mit einem Mix aus 40 Jahren. Gestartet wurde mit einigen Doubles von Charly Chaplin. Dazwischen erschienen Mireille Mathieu, Damen aus Frankreich und zwei vom Schwanensee. Zugaberufe bestätigten den gelungenen Tanzauftritt.
Nach der nächsten Tanzrunde kamen dann die „Bänkelsänger“ zum Zug, bzw. Gesang. Wenn Bernd, Ralf und Olaf auftreten, ist es egal was und wovon sie singen. Beifall ist garantiert, lachen auch. Davon konnte man sich anschließend wieder erholen, denn die Girls kamen mit ihrem zweiten Auftritt auf die Bretter. Also hieß es: Lachmuskeln entspannen und Augen auf. Das dabei zwei Männer mit auftraten fiel nicht groß auf.
Und dann war schon wieder Zeit für Playbackshow. Nana Mouskouri Wildeck bildete den Anfang. Olaf forderte auf: „Komm ein bisschen mit...“. Bernd folgte glatt dem Aufruf und kam als Bernd Jürgens. Auch die Girls ließen sich nicht lange bitten und erschienen im bayrischen Outfit ein drittes Mal. Wieder musste auch hier männliche Hilfe herhalten.

Im Weiteren wurde die Frage, was denn die Elferratsmitglieder vor 40 Jahren eigentlich so trieben, gestellt. In einzelnen Bildern wurde dieses Problem gelöst.
Klaus Willy hat die Narren vor dem bösen Klassenfeind beschützt. Harald und Volker dröhnten sich lieber voll und hotteten nach den Klängen der Flower-Power-Zeit ab. Die Pionierzeit nahm Bernd, Kerstin, Rita und Siggi voll in Anspruch. Noch besser ging es Sybille, Franzi und Katrin, welchen es sich im Kindergarten gut ging. Die Babys Moni und Olaf bullerten in gleicher Zeit noch voll in die Windeln, während Julia, Ralf und der kleine Willy noch Quark im Schaufenster waren.

Nach dem Fasching ist vor dem Fasching und deshalb lies der FCL wenig Luft ran und startete am 20.3. und 16.4. bereits wieder durch. Und dies natürlich in Vorbereitung für das Fest "60 Jahre Bier- und Burgenstraße". Bei Freibier, diversen anderen Getränken und Bratwurst war die Stimmung schnell sehr gut. Vielleicht zu schnell und zu gut, denn ein nicht genannt werden wollender Verein mißverstand dies und nahm das Ganze übel. Deswegen bildete der FCL trotzdem oder erst recht den Höhepunkt des Abends.
Am 21.5. fand eine Aufräumungsaktion im und um unseren Vereinsraum statt. Und natürlich mußte auch das Zipfele vorbereitet werden. Dies sollte auch am 4.6. passieren. Leider passierte nicht viel da nur Harald, Willy d. Ä. und Volker anwesend waren.
Nichtsdestotrotz fand am nächsten Tag das Zipfele statt. Start, wie gehabt, an der alten Post. Und ab ging die Post in Richtung Ilmtal. Als wir, bereits fast verdurstet, am "Kleingeschwendaer Bahnhof" ankamen, staunten beinahe alle Narren nicht schlecht. Hier hatte über Nacht eine "MITROPA" ihre Pforten geöffnet. Selbst verständlich lies sich niemand lange bitten und löschte seinen Durst. Weiter ging es zur "Villa Kunderbunt", wo für weitere Feierlichkeiten alles bestens vorbereitet war. Und so konnte bis zu später Stunde hervorragend gefeiert werden. Nicht ganz so gut war das Aufräumen am nächsten Vormittag vorbereitet, denn einige hatten nicht mitbekommen, daß dieses überhaupt stattfindet. Die eisernen liesen sich nicht beeindrucken und nach getaner Arbeit sasen alle bei einem zünftigen Frühstück.
Am 30.6. begannen die ersten Absprachen in Richtung Dudelsackfest. Der FCL, seines Zeichens gleichzeitig Veranstalter und Akteur, hatte hier eine große Aufgabe übernommen.

Wir kommen zum 14.7.2010, einem historischen Tag in der Geschichte des FCL. Der, in Ehren in den Ruhestand versetzte, ehemalige Präsident des FCL, lies es sich nicht nehmen, Harald und Christine zur Hochzeit zu gratulieren. Pech nur, daß diese Heirat nicht stattgefunden hatte. In diesem Fall hatte der Leutenberger Nachrichtendienst voll versagt.
Und weiter stand der 31.7. mit seinen Dudelsäcken im Zentrum der Arbeit. Sitzung am 16.7. in Monis Ausweichquartier und am 23.7.in der Datsche bei B. H. ohne BH. Gleichzeitig begannen am 27.7. die Arbeiten am "Närrischen Stadtanzeiger".

Und dann kamen die Säcke und dudelten. "Ryan Area Pipes und Drums" liesen es echt krachen. Dank einer hervorragenden Vorbereitung war der Markt voll wie schon seit Jahrzehnten nicht. Das die erforderlichen Luftholpausen vom FCL in närrischer Manier gefüllt wurden, war eine nette begleiterscheinung. Und den kleinen Lapsus mit einem Sketch werden die Zuschauer hoffentlich auch verziehen haben. Eine Wiederholung des Festes ist geplant.
Der FCL ist sich für nichts zu schade und so fand am 28.8. das Fußballspiel des Jahres statt. Die Damenmannschaft von Leutenberg gegen die Männer vom Ballett des FCL.

Ein herrvorragendes und faires Spiel mit einem Endstand von 10 : 9 für die Girls. Und auch hier ist ein Rückspiel geplant.
Nun ging es mit riesen Schritten in Richtung 11.11. Das Thema der kommenden Saison: "Mittelalter - ohne Mittel Alder". Da bereits eine Fahrt zu den Unweisen nach Königsee geplant war und dies entsprechend in mittelalterlichen Kostümen erfolgte, wurde kurzerhand ein Einsatz auf dem Markt am 11.11. eingeleitet. Ein Tanz in historischen Kostümen auf dem Markt hat Leutenberg auch lange nicht erlebt. Dazu gab es noch zwei Lieder, sodaß die Zuschauer und natürlich wir selbst auf die Saison eingestimmt waren.

Und eine echte Einstimmung erhielten wir dann in Königsee. Nachdem wir, geduldig wie die Lämmer eine Stunde im Vorraum gewartet hatten, wurden wir mit tosendem Beifall empfangen. Auch unser Liedbeitrag wurde entsprechend gewürdigt. Entgegen unseren Erwartungen erlebten wir anschließend ein tolles Programm, welches man nicht genug loben kann. Wir sagen: macht weiter so auf den Spuren des FCL.

Nun denn. Faschingsjahr ist vorbei, die nächste Saison beginnt. Freuen wir uns.

HELAU

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